Einblicke in die Jugendarbeit

Unser kommender U14-Trainer Thorsten Heck im Gespräch

Thorsten_Heck

Du gehst nun in dein drittes Jahr hier bei RW Walldorf. Wie lief die letzte Saison?

Wir waren auf einem guten Weg mit der U13 in der Gruppenliga Darmstadt. Nach einem erfolgreichen Start mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen wurde dann leider die Saison zunächst unter- und später dann abgebrochen. Wir hatten mit den 2008ern und zwei jüngeren Ausnahmetalenten ein vielversprechendes Team und das Ziel um die Meisterschaft mitzuspielen. Der Höhepunkt der leider viel zu kurzen Saison war das Trainingslager in den Herbstferien, was glücklicherweise stattfinden konnte.


Ist das auch der Grund den Jahrgang 2008 weiter in die C-Jugend zu begleiten?

Ja, es macht großen Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Zudem haben wir im Winter noch zwei talentierte Spieler dazu bekommen. Ich kann es kaum erwarten den Jahrgang nun endlich mal komplett gemeinsam auf dem Platz gegen andere starke Teams zu sehen. Zudem ist das Teil der Ausbildungsphilosophie von RW Walldorf, die Jahrgänge länger als ein Jahr zu begleiten. Ich plane deshalb den Schritt in den „richtigen“ Fußball auf dem 11er Feld zu gehen und auch schon die Vorbereitung und die Ausbildung auf die U15-Saison in der Verbandsliga Süd.


Wie sehr hatte Corona Einfluss auf die Ausbildung der Jungs?

Durch das Fehlen von Spielen und die eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten, war es schwierig die Jungs vor allem taktisch weiter zu bringen. Zum Glück haben sich die meisten Spieler individuell fit gehalten und der Verein hat das Training auch kontaktlos zunächst in 2er und dann in 5er-Gruppen ermöglicht. So konnten sich das Team zumindest seit Februar wieder regelmäßig auf dem Platz sehen. Aber natürlich ging einiges in dem Jahr verloren, nicht nur fußballerisch, sondern vor allem auch beim Miteinander neben dem Platz. Bis Anfang Juni durften z. B. coronabedingt keine Eltern auf das Sportgelände; vom ausgefallenen Ostercamp, der Weihnachtsfeier oder einer Abschlussfahrt ganz zu schweigen.


Wie soll deine U14 in Zukunft Fußballspielen?

Als erstes geht es darum sich an das 11er Feld zu gewöhnen. Die Wege und Abstände werden größer, die Gegenspieler körperlich und läuferisch stärker, der Ball schwerer. Dennoch möchte ich, auch als jüngerer Jahrgang vor allem fußballerisch überzeugen, mit Kurzpässen, viel Bewegung und 1:1 Dribblings. Ich möchte meine Mannschaft offensiv spielen lassen, aber zuerst muss die Grundordnung und das Abwehrverhalten stimmen. Dies und die Zweikämpfe sind entscheidend, egal in welchem System man spielt, ob mit 3er- oder 4er-Kette. Nach vorne soll es dann schnell und trickreich gehen und die Jungs dürfen kreativ sein, solange daraus kein „Showfußball“ wird. Es wäre super, wenn wir als jüngerer Jahrgang den Aufstieg aus der Kreisliga in die Gruppenliga packen könnten. Aber planen kann man damit nicht, besonders nach einem Jahr Spielpause und ohne die anderen Teams zu kennen. Viel wichtiger ist es deshalb die Mannschaft zusammen zu halten, zu entwickeln und gezielt zu verstärken. Im Hinblick auf die U15-Saison wird das kommende ein Vorbereitungsjahr.


Wie sehen die personellen Planungen für die kommenden Saison aus?

Wir werden eng mit dem Trainerteam der U15 zusammenarbeiten und den Jahrgang 2007 mit einigen jüngeren Spielern unterstützen. Auch das bewährte wöchentliche jahrgangsübergreifende Training werden wir fortführen. Der U14-Kader wird fast ausnahmslos nur aus jüngeren Jahrgängen bestehen, bei bisher drei Neuzugängen. Mal sehen, ob bis Ende Juni noch jemand dazu kommt. Ein 6er oder 8er wäre noch perfekt. Ab 08. Juni starten wir dann in die gezielte Saisonvorbereitung und voraussichtlich ab dem 19. Juni mit den ersten Testspielen auf dem Großfeld.

Einer unserer kommenden U17-Trainer Bastian Eisert im Gespräch

Der Jahrgang 2005 wird auch in der kommenden Saison von Frank Laber und Bastian Eisert trainiert. Letzterer hat sich nun für zwei weitere Spielzeiten an Rot-Weiss gebunden und wird fester Bestandteil des Trainerteams der U17 in der Hessenliga.

Wie kam es zur Entscheidung, dass du dem Verein direkt für zwei Saisons zugesagt hast?

Ich durfte in den vergangenen zwei Jahren eine positive sportliche Entwicklung des Vereins miterleben. Mir gefällt vor allem der positive und konstruktive Austausch mit den Trainerkollegen und Verantwortlichen. Da ich auch mein Wirtschaftsstudium im Rhein-Main-Gebiet fortsetzen möchte, war nach einem kurzen Gespräch mit unserem Vorsitzenden und unserer sportlichen Leitung klar, dass ich den eingeschlagenen Weg in Walldorf weiter begleiten möchte.

Du gehst nun in die dritte Saison mit dem 2005er Jahrgang, wie hat sich das Team in den vergangenen zwei Jahren entwickelt?

In der ersten Saison war die Mannschaft etwas zusammengewürfelt und es benötigte Zeit um das Team einzuspielen. Die Jungs waren aber sehr trainingsfleißig und wir konnten uns mit dem direkten Wiederaufstieg in die U15-Verbandsliga belohnen. Leider musste die Saison abgebrochen werden, das Finale des Kreispokals hätte nochmal ein Highlight werden können. Dass die zweite Saison bereits nach fünf Spieltagen ein Ende fand, ist extrem ärgerlich. Die Mannschaft hatte sich in der Vorbereitung gut präsentiert und legte einen perfekten Saisonstart hin. Zum Glück konnten wir im Oktober zumindest noch unser Trainingslager durchführen. Um die lange spielfreie Zeit möglichst zu überbrücken, haben wir versucht die Jungs mit Home-Trainings und Zweier-Trainings auf dem Platz fit zu halten.

Ein Großteil der 2005er hat bisher weder Verbands- noch Hessenligaerfahrung, ist die Mannschaft hessenligatauglich?

Ich bin mir sicher, dass wir qualitativ gut aufgestellt sind. Wir besitzen intern viele gute Einzelspieler und auch extern bewerben sich derzeit einige talentierte Jungs. Schade ist, dass es nicht alle Spieler aus dem U16-Kader in die U17 schaffen werden.

Du wirst auch im kommenden Jahr mit Frank Laber ein Trainerteam bilden, wie kann man sich eure Zusammenarbeit vorstellen?

Nach drei Jahren Zusammenarbeit sind wir eingespielt und können uns ohne große Absprachen aufeinander verlassen. Die meisten Abläufe haben sich in den vergangenen Jahren einfach entwickelt. Im Trainingsbetrieb und auch im organisatorischen Bereich versuchen wir die Arbeit möglichst aufzuteilen. Für einen reibungslosen Ablauf an Spieltagen hat jeder feste Aufgaben. Da wir auch bei sportlichen Entscheidung meist auf einer Wellenlänge liegen, spricht nichts gegen eine weitere Spielzeit.

Eine enge Verzahnung mit der U16 ist geplant, wie soll der stetige Austausch ablaufen?

Die mannschaftsübergreifende Kommunikation zwischen den Trainern ist hervorragend. Mit unserem U16-Trainer Stefan Glowitzki hatten wir uns bereits in der abgelaufenen Saison häufig ausgetauscht. Geplant sind gemeinsame Trainingseinheiten und ein Sommertrainingslager, davon können Trainer und Spieler profitieren. Zudem soll eine Durchlässigkeit von U16 zu U17 gegeben sein, da wir auch im 2006er Jahrgang einige hoffnungsvolle Talente haben.

Was zeichnet dich als Trainer aus und was erwartest du von deiner Mannschaft?

Da ich selbst strukturiert und zielstrebig arbeite, erwarte ich von jedem Spieler eine hohe Leistungsbereitschaft. Wenn das gegeben ist, werde ich die Jungs mit viel Freude bei ihrer sportlichen und auch persönlichen Entwicklung begleiten. Der Spaß darf natürlich nicht zu kurz kommen und wenn es die Situation hergibt, bin ich auch für den ein oder anderen dummen Spruch zu haben.

Worauf legst du besonderen Wert bei deiner Mannschaft und deinen Spielern?

Defensiv ist mir vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit wichtig. Da sind die Aufgaben klar festgelegt und jeder Spieler weiß genau welche Räume und Gegenspieler er zu verteidigen hat. Im eigenen Ballbesitz versuchen wir variabel zu agieren und Umschaltsituationen schnell auszuspielen. Wichtig ist mir, dass die Jungs in der Lage sind, sich im Eins gegen Eins durchzusetzen. Zweikampfverhalten und kleine Spielformen werden daher mindestens einmal pro Woche trainiert.

Welche sportlichen Ziele steckst du dir für die Zukunft?

Natürlich möchte ich mit der Mannschaft eine möglichst erfolgreiche Saison spielen und hoffe, dass sich jeder einzelne Spieler in Hessens höchster Spielklasse gut präsentieren kann. Primär steht immer die fußballerische Ausbildung der Jungs im Vordergrund, daher freue ich mich besonders, wenn die Jungs möglichst lange und erfolgreich am Ball bleiben. Für mich persönlich hoffe ich, dass ich noch sehr viele Jahre Freude an der Jugendarbeit habe.

Abdelkader „Abdel“ Boulghalegh verabschiedet sich von Rot-Weiss Walldorf

Die meisten gehen wortlos und verlassen unseren Verein um anderswo ihre fußballerische Heimat zu finden.

Auffällig, und deshalb erwähnenswert ist, wenn einer sich mit ehrlichen Worten bei dem Verein verabschiedet, bei dem er sich wohl gefühlt hat und zu dem er gerne wieder zurückkehren wird.

So einer ist Abdelkader „Abdel“ Boulghalegh, der sich vor zwei Jahren unserem Verein anschloss und dort im Jugendbereich die U16- und U17-Jugend als Mitverantwortlicher stets zuverlässig und engagiert betreute.

Unter der Obhut von Jugendleiter Wolf, Steffen Kaschel und Micky Rebner sammelte Abdel seine ersten Trainererfahrungen.

Jetzt verlässt uns Abdel und geht aus nachvollziehbaren Gründen zurück in seinen Heimatverein, wo er sich neben den Vorstandstätigkeiten nun auch noch als „Aktiven-Trainer“ betätigen will.

Wir wünschen ihm bei seiner neuen Tätigkeit als Aktiven-Trainer viel Spaß und Erfolg.

Abdel's Mail an Rot-Weiss-Verantwortliche

Lieber Manfred,
lieber Steffen,
lieber Micky
lieber Uwe,

ich schreibe Euch bewusst namentlich an, weil Ihr alle einfach herausragende Persönlichkeiten seid und ich Euch persönlich auf diesem Wege ansprechen möchte.

Im Vorfeld habe ich mit Steffen telefoniert und ihm mitgeteilt, dass es Veränderungen in meinem Heimatverein TV Hassloch gibt. Der Trainer der 1. Mannschaft hat den Verein gewechselt. Euch ist ja auch bekannt, dass ich in Hassloch noch Abteilungsleiter bin. Es klafft jetzt eine große Lücke in Hassloch auf und ich versuche diese Lücke nun zu schließen und möchte meinen nächsten sportlichen Schritt machen und meine Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln.

Ich bin ehrlich zu Euch: es fällt mir wirklich sehr schwer RW Walldorf zu verlassen. In jeden Moment, seit meinem ersten Gespräch oben im Jugendraum mit Steffen, bin ich überwältigt von der kompetenten und tollen Arbeit in diesem Verein.

Bereits in meiner Laufbahn als Schiedsrichter war ich auf sehr vielen Sportplätzen unterwegs und habe schnell ein Gespür dafür bekommen, wie es so in dem jeweiligen Verein ist. RW Walldorf ist hessenweit einfach „eine Hausnummer“. Ein Verein bei dem man sich wohl fühlt, in dem man mit freundlichen, respektvollen und motivierten Kindern und Jugendlichen an deren Entwicklung arbeiten kann. Ein Verein mit hochengagierten Trainer*innen, die sehr hilfsbereit und offen sind.

Ich danke Euch, dass ich das die letzten zwei Jahre miterleben durfte und ihr mir es ermöglicht habt ein Teil dieses sympathischen Vereins zu sein. Ich fühle mich sehr wohl bei Euch und habe gerne meine Zeit in diesem Verein investiert.

Niemals geht man so ganz,
Irgendetwas von mir bleibt hier,
Es hat seinen Platz immer bei EUCH!
(Liedtext von Trude Herr)

Bleibt gesund! Alles Gute und bis hoffentlich bald

Abdel

Unser kommende U13-Trainer Thilo Lode im Gespräch

Wie verlief dein Fußballerischer Werdegang?

Begonnen habe ich 2008 mit sieben Jahren in der F-Jugend bei RW Walldorf. Die folgenden Jahre habe ich alle Jugendmannschaften hier bei RW Walldorf durchlaufen, von den Kleinfeldmannschaften über die U15, U17 und schlussendlich die U19. Nach meinem 2. Jahr in der U19 ging es dann für mich in den Herrenbereich zu unserer eigenen U23 weiter, bei der ich nun mein 2. Jahr aktiv spiele. Seit meiner Zeit bei der U17 bin ich auch als Trainer bei verschiedensten Jugendmannschaften aktiv.

Für welche Vereine hast du selbst aktiv die Fußballschuhe geschnürt?

Die Frage ist schnell zu beantworten: Nur für Rot-Weiss Walldorf

Wie ist es zustande gekommen, dass du die/den Trainerposten bei RW Walldorf übernommen hast?

Anfangs war es nur ein Spaß den ich und ein paar Mitspieler aus der damaligen U15 untereinander gemacht hatten, wie cool es doch wäre, wenn wir unsere eigene Mannschaft trainieren würden. Ich wollte die Idee nicht nur eine Idee sein lassen, sondern auch in die Tat umsetzen und so kam es, dass ich unseren Jugendleiter Uwe Wolf darauf ansprach und er mich kurzerhand in seiner U11 erste Trainererfahrungen sammeln lies. Die Spieler waren alle mega cool und haben mir den Einstieg, bis auf das ein oder andere mal, sehr einfach gemacht. Ich war sofort begeistert von der Trainertätigkeit, dass ich mehr lernen und erfahren wollte und so kam es über die Jahre, dass ich in verschiedensten Mannschaften als Co-Trainer oder Trainer aktiv war und bin. Zusätzlich dazu habe ich 2019 meine Trainer B-Lizenz absolviert.

Was war ausschlaggebend für deine Zusage?

Ich wusste das RW Walldorf schon damals immer sehr gute Jugendarbeit leistete, die sich bis heute nochmals um einige Stücke verbessert hat, und meine Trainer immer ihr bestes gaben um mich zu verbessern. Aber irgendetwas in mir sagte immer, dass es noch besser ginge. Von daher brauchte es nicht viel damit ich Herausforderung annahm. Natürlich brauchte es immer einen geeigneten Co-Trainer, damit ich ein Traineramt annahm.

Wie würdest du dich selber als Trainer beschreiben? / Worauf legst du besonders Wert?

Ich denke ich bin ein ziemlich anspruchsvoller Trainer. Ich erwarte immer das meine Spieler zu jedem Zeitpunkt, egal ob Training oder Spiel, immer 110% geben. Jedoch sollen sie dabei nicht den wesentlichen Fokus des Sports aus den Augen verlieren, und zwar in jeder einzelnen Minute diesen Sport zu lieben und das auch auf den Platz zu zeigen. Das ist in vielen Situationen leider nicht immer so einfach wie man es sich als Trainer wünscht, was ich auch aus Spielersicht so bestätigen kann. Daher versuche ich immer wieder diesen Spagat zu meistern und den Jungs diese Werte zu vermitteln, auch wenn mir das nicht immer zu 100% gelingt.

Was macht dir am Trainerjob besonders Spaß?

Jeden Tag aufs Neue auf dem Platz zu stehen und den Spielern zu zuschauen wie sie besser werden, dazu lernen oder sich menschlich entwickeln. Die Wissbegier und den Willen in den allermeisten Spielern zu sehen und daraus dann das optimale herauszuholen.

Worüber kannst du lachen?

Wenn die Spieler untereinander oder auch mit uns Trainern, in den richtigen Momenten, Witze oder Quatsch machen, die so einmalig sind, dass man als Trainer nur noch Mitlachen kann. Auch eine gewisse Lockerheit im Training, die immer wieder zeigt das alle auf dem Platz, das machen was ihnen Spaß macht und das auch zeigen.

Wer oder was hilft dir bei Niederlagen?

Kurzfristig nach dem Spiel hat mir eigentlich nicht viel geholfen. Als Torwart stellt man sich vielleicht häufiger in die Verantwortung als Feldspieler, da man Fehler gemacht hat oder man das Tor hätte verhindern können. Das muss man abhaken, spätestens das nächste Training nach dem Spiel hat bei mir den Kopf wieder frei gemacht und gezeigt das nun der Fokus auf das nächste Spiel gelegt werden muss, um dieses zu gewinnen.

Welcher Trainer hat dich in deiner Laufbahn besonders geprägt bzw. beeindruckt?

Von meinen eigenen Trainern hat jeder seinen Anteil an dem Menschen der ich heute bin, egal ob es die Spielphilosophie war oder die Art wie er mit mir kommuniziert hat, hat mich als Spieler, Trainer und Mensch geprägt. Natürlich muss ich da Reinhard Kämpfner hervorheben, der mich etwa sieben Jahre trainiert hat und so auch den größten Einfluss auf mich hatte. Bewundert habe ich immer von den Profitrainern Jürgen Klopp. Wie er es schafft immer als sympathischer, lockerer und bodenständiger Trainer rüberzukommen und gleichzeitig Top Teams zu großen Erfolgen führen, ist eine Fähigkeit die nur sehr wenige Trainer haben und an der ich mich auch in der Zukunft orientieren möchte.

Unsere U18-Trainer Georgios Grompanopoulos und Karim Klabi im Gespräch

Was hat euch bewegt, ein Engagement als Trainer in Walldorf zu übernehmen?

Georg G.
Seit 1998 wohne ich in Mörfelden-Walldorf, hatte aber auch vorher schon Rot-Weiss Walldorf als Verein gekannt. Meine Kinder fingen irgendwann an, in diesem Verein Fußball und Badminton zu spielen, so dass man sich mit vielen Mitgliedern austauschte und die Struktur und die Philosophie des Vereins besser kennenlernte. Durch meine vorherigen Tätigkeiten im Jugendfußball in Frankfurt, erkannte ich, dass sich mein Verständnis vom Coaching im Jugendbereich mit den Vorstellungen und Zielen von denen bei Rot-Weiss Walldorf wiederspiegelten. Daher entschied ich mich ebenfalls, ein Teil dieses Mosaiks, der Vielzahl an sehr gut ausgebildeten und engagierten Trainern zu sein.

Karim K.
Seit Jahren ist Rot-Weiss Walldorf für eine gute Jugendarbeit bekannt und die Rahmenbedingungen sind hier wirklich hervorragend. Für mich ist der Verein Rot-Weiss Walldorf schon immer attraktiv gewesen und ich freue mich, jetzt ein Teil davon zu sein.


Euer Fazit über die bisherige Zeit bei Rot-Weiss, mit der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Vereinsleben?

Georg. G
Mein Fazit des bisherigen Engagements als Hauptverantwortlicher Trainer der U18 ist durchweg positiv. Spieler wie Trainer, aber auch die Verantwortlichen der Jugendleitung haben bis dato in dieser Konstellation noch nicht zusammengearbeitet. Dennoch wurden sehr schnell die vorab besprochenen Punkte umgesetzt, wodurch ein absolutes Vertrauensverhältnis entstand. Eine offene Kommunikation mit Trainern, Spielern und der Jugendleitung ist wie selbstverständlich in den Tagesablauf integriert. So kann ich schon nach kurzer Zeit ein sehr erfolgreiches Fazit ziehen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass man nicht immer einer Meinung war, jedoch immer den Weg, der unsere Jugendlichen weiterbringt, gemeinsam bestritten hat. Das ist nach wie vor der ausschlaggebende Punkt um eine erfolgreiche Saison zu bestreiten. Hinzu kommt, das sich die gute und erfolgreiche Jugendarbeit überregional herumgesprochen hat, so dass wir zunehmend immer mehr Bewerbungen durch Spieler anderer Vereine wahrnehmen, welche am liebsten sofort zu uns wechseln möchten.

Karim Klabi

Karim K.
Mit der aktuellen Mannschaft und den Trainerkollegen macht es mir sehr viel Spaß, was man wohl auch am Erfolg der Mannschaft und an der sehr guten Team-Chemie sehen kann. Was mich sehr glücklich macht, ist auch die Zusammenarbeit zwischen der Sportlichen Leitung und den Trainern aller anderen Altersklassen im Verein.


Wie sehen eure persönlichen Ziele bis zum Saisonende aus und wie sind eure Planungen für die neue Saison?

Georg G.
Zunächst einmal hoffen wir und das gesamte Team der U18, dass es bald wieder „normal‘‘ weitergeht. Wir möchten die Saison, „als Aufsteiger in die Gruppenliga“ so erfolgreich wie möglich zu Ende bringen und uns so mit dem gesamten Team für die harte Arbeit zu belohnen.
Was die neue Saison anbetrifft, gilt es jetzt erstmal zu eruieren, welche Spieler nächste Saison zur Verfügung stehen. Was wird benötigt, um die Jungs wieder ein Stück weiter nach vorne zu bringen, so dass das nächste Kapitel in deren Fußballerleben ebenfalls gut vorbereitet ist. Für uns wäre es die größte Belohnung, wenn unsere Nachwuchskicker aus der U18 den Sprung in die U19 oder in den Seniorenbereich meistern.

Karim K.
Mein Ziel ist es, den Lauf des guten Saisonstarts fortzusetzen und im oberen Tabellendrittel zu bleiben. Zu den Planungen für die kommende Saison kann ich sagen, das wir schon gut vorankommen. Auch hier sind wir in einem guten Austausch mit den Trainern unserer B-Junioren, denen unser Dank gilt. Eines meiner persönlichen Ziele, die ich mir gesteckt habe, wäre ein Aufstieg mit einer Jugendmannschaft von Rot-Weiß Walldorf in den nächsten Jahren feiern zu können.

Unser U15-Trainer Stefan Glowitzki im Gespräch

Wie kam es zur Entscheidung nach Walldorf zu kommen und wie war dein bisheriger sportlicher Werdegang als Trainer?

Der Kontakt zu Steffen Kaschel entstand bereits während meiner Zeit als Regionalauswahltrainer als er noch für Darmstadt 98 aktiv war. Danach ist der Gesprächsfaden nie abgerissen und Steffen hat regelmäßig „angeklopft“ und für den Verein geworben. Ich habe daher die Entwicklung von Rot-Weiss Walldorf über längere Zeit aufmerksam verfolgt. Das Ausbildungskonzept, die Organisation und die sportlichen Perspektiven für junge Spieler haben mich überzeugt. Im Frühjahr 2020 war dann der Zeitpunkt, zu dem alles für eine Zusage gepasst hat.

Meine Trainertätigkeit habe ich als „Vater-Trainer“ im F- und E-Junioren-Bereich begonnen. Als Regionalauswahltrainer U16/U17 der Region Wiesbaden war ich danach für den Hessischen Fußballverband tätig. Über diese Station habe ich dann die Möglichkeit bekommen, die Hessenauswahl des Jahrgangs 2004 als Jahrgangstrainer zu betreuen, was ich bis heute tue. Parallel dazu habe ich auf Vereinsebene im U12/U13-Bereich bei Germania Weilbach trainiert. Mit Ausnahme der U18/U19 war ich damit bereits in allen Junioren-Altersbereichen als Trainer aktiv.


Gib uns doch mal einen kurzen Einblick über deine bisherige Zeit mit der aktuellen Mannschaft, dem Trainerteam und die ersten Eindrücke im Vereinsleben!

Bei meinem Einstieg in Walldorf habe ich sehr davon profitiert, dass ich offen aufgenommen wurde und die Trainerkollegen eine genaue Beurteilung des bestehenden Kaders vorgenommen hatten. Wegen Corona war zu diesem Zeitpunkt der Spielbetrieb bereits eingestellt, ehe ich den 2006er-Jahrgang von Rot-Weiss selbst im Wettkampf sichten konnte. Mit Blick auf die bevorstehende Verbandsligasaison und als Basis für die weitere Entwicklung dieses Jahrgangs im Leistungsbereich ist es uns gelungen, die gewünschten Verstärkungen von einem Wechsel nach Walldorf zu überzeugen. Die neuen Jungs wurden gut integriert und das Team hat von Anfang an gut mitgezogen. Die Mannschaft ist aufmerksam und lernwillig, was für uns sehr wichtig ist, weil es doch einiges aufzuholen gab und auch noch gibt. Wir haben talentierte Spieler, Wettbewerb innerhalb des Kaders um die Plätze und gute Trainingsbedingungen. Der Start in die Verbandsligasaison lief positiv.

Bei der Arbeit mit dem Team unterstützt mich Eric Trier als Co-Trainer. Er kennt den Verein schon länger, ist als U23-Spieler aktiv und hat aufgrund seines Alters nochmal einen anderen Draht zu den Jungs. Eric hat in der Jugend hochklassig gespielt und kennt aus eigener Erfahrung die Abläufe und Anforderungen eines Leistungsteams. Da er sich auch taktisch intensiv mit dem Spiel beschäftigt, ist er für mich eine wichtige Unterstützung.

Meine ersten Eindrücke vom Vereinsleben – dieser Verein lebt! Der Umgang untereinander ist sehr kommunikativ. Die Jugendabteilung verzeichnet nicht nur wegen der Klassenzugehörigkeiten der Teams, sondern auch wegen der guten Vereinsarbeit einen starken Zulauf und wird von der Vereinsspitze unterstützt. Man spürt vor Ort eine große Verbundenheit mit dem Verein und ein starkes und vielfältiges Engagement in allen Bereichen, weil hier ganz viele Menschen ihre Stärken und unterschiedlichstes Know-How einbringen. Die Sportanlage wird kontinuierlich verbessert, um für Spieler, Trainer und Zuschauer möglichst optimale Bedingungen zu schaffen.


Auch du hast schon deine Zusage für die kommende Saison gegeben. Was sind die persönlichen Ziele bis zum Saisonende und welche Aufgabe hast du in der kommenden Saison?

Meine persönlichen Ziele bis zum Saisonende sind unterschiedlich. Während der Corona-Zeit mit der Unterbrechung des Trainings- und Spielbetriebs ist es mir wichtig, den Jungs, für die Fußball und der Kontakt mit ihrer Mannschaft eine große Rolle spielt, ein positives Signal zu geben und regelmäßig den Kontakt zu halten. Aus den Statistiken wissen wir, dass gerade im U15-Alter viele Spieler dem Fußball verloren gehen, weil sich die Interessen in diesem Altersbereich sehr unterschiedlich entwickeln. Wir versuchen der Mannschaft seit Beginn der Corona-Pause in vier Einheiten pro Woche ein interessantes „Home-Trainingsangebot“ zu bieten. Dass es uns der Verein nun mit seinem Hygienekonzept ermöglicht hat, wieder in Zweier-Gruppen auf dem Platz zu trainieren, hilft dabei sehr und hat die Spieler gefreut.

Sportlich geht es vor allem darum, unser Ausbildungskonzept fortzusetzen und das Team in allen Bereichen weiter zu entwickeln. Ein konkretes Saisonziel zu benennen, fällt mir aktuell schwer, weil derzeit nicht absehbar ist, wann und wie der Spielbetrieb fortgesetzt wird. Auf jeden Fall sind wir ehrgeizig und wollen so viele Punkte holen, wie möglich.

In der nächsten Saison werde ich den 2006er-Jahrgang in der U16 weiter trainieren.

Doppelspitze als Jugendleitung im Amt bestätigt!

Am Donnerstag, den 13.02.2020 fand während der Jugendausschuss- und Trainersitzung die Neuwahl des neuen Vorstandes Jugend statt. Als Jugendleiter wurde Uwe Wolf in seinem Amt wieder bestätigt. Als Stellvertreter steht ihm weiterhin Steve Smith unterstützend zur Seite.

Alle zwei nahmen die Wahl an und erklärten sich bereit, weiterhin in dieser Besetzung die Jugendfußballabteilung zu leiten. Es gab keine weiteren Gegenvorschläge bzw. Gegenkandidaten. Die Wahl erfolgte offen mit Handzeichen. Im Ergebnis stimmten alle ohne Gegenstimme für das neue und alte Duo.

In seiner Ansprache sagte Uwe Wolf, dass auch einer der zentralen Aufgabe der Jugendarbeit die Vermittlung von Werten ist. Dabei erwähnte er anhand eines aktuellen Beispiels, den Umgang von Kindern mit den unparteiischen Schiedsrichter. Leider gehen viele Profis in der Bundesliga nicht immer als Vorbilder mit gutem Beispiel voran im Umgang mit Schiedsrichtern.

Darüber hinaus wurde eine moderate Beitragserhöhung für die Mitglieder der Jugendabteilung beschlossen. In den Hauptvorstand vom Gesamtverein wurde als Beisitzer ohne Stimmrecht Micky Rebner entsendet. Da die Jugendabteilung mit ihren über 400 Mitgliedern die größte Abteilung darstellt bzw. 1/3 aller RWW Mitglieder ausmacht, war es der Wunsch von unserem anwesenden 1. Vorsitzeden Manfred Knacker einen Repräsentanten der Jugend in diesem Gremium vertreten zu sein und dort die Stimme der Jugend zu vertreten.

Die gesamte Jugendabteilung wünscht dem Duo weiterhin ein glückliches Händchen für die anstehenden Herausforderungen.

Bild/Text: Pietro Radosti

Steil auf dem Weg nach oben

SV RW Walldorf Jugendabteilung mit positiver Zwischenbilanz zur Winterpause

Dem sportlichen Leiter der Jugendabteilung Steffen Kaschel, seit knapp 1,5 Jahren im Amt, gelang es für die aktuelle Saison, unter anderem durch seine Kontakte aus den früheren Trainertätigkeiten in den Nachwuchsabteilungen der Eintracht und der Lilien das große Trainerteam der Walldorfer mit einigen lizenzierten und ambitionierten Trainern zu verstärken. Mittlerweile arbeiten in der Jugendabteilung ehrenamtlich 4 DFB-A-Lizenz-Inhaber, 6 Trainer mit B-Lizenz und einige weitere Übungsleiter mit C-Lizenz. Ab der Rückrunde wird sogar ein UEFA-lizenzierter Fußballlehrer hinzukommen. Sicher fast einmalig in dieser Konstellation in einem Amateurclub.

Die Ausbildungs- und Trainingsqualität wird dabei stetig verbessert und ist in vielen Teams schon jetzt mit dem Niveau einiger Nachwuchsleistungszentren vergleichbar. Auch die neuen Strukturen, durch die Installation der „Cheftrainer“ für mehrere Teams in einem Altersbereich und die einheitlichen Sichtungen vor Saisonbeginn mit allen Trainern der jeweiligen Altersstufe bedeuten einen großen Schritt zu mehr Professionalität und Objektivität bei der Zusammenstellung der Jugendteams in der Fußballabteilung. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Sportmediziner und umfassende Leistungsdiagnostik werden derzeit ebenfalls vorangetrieben.

Da nun fast alle Jugendteams ihre Pflichtspiele im Jahr 2019 abgeschlossen haben folgt eine kurze Übersicht über die aktuellen Platzierungen der Walldorfer Jugendteams ab dem Leistungsbereich der U13. Eine durchaus eindrucksvolle Bilanz, die aufzeigt, dass sich neben der 1. Herrenmannschaft auch die Jugend auf den Weg macht, zu den besten Adressen im hessischen Fußball zu gehören.

Die U19 in der Verbandsliga Süd rangiert mit 24 Punkten derzeit auf Platz 4. Zum Relegationsplatz zu den Aufstiegsspielen in die Hessenliga, sind es 6 Punkte Rückstand.  Ein Aufstieg scheint nicht gänzlich unmöglich, ist aber sicher eine schwere Aufgabe in einer sehr ausgeglichen Liga.

Die U18 führt die Kreisliga Groß Gerau mit starken 31 Punkten an. Die einzige Niederlage erfolgte im Hinspiel gegen den hartnäckigen Verfolger, der nur einen Punkt dahinter liegt.

Die U17, das Aushängeschild der Walldorfer Jugendabteilung in Hessens höchster Spielklasse, der Hessenliga, liegt auf einem herausragenden 4. Platz mit stolzen 24 Punkten. Damit sind sie, das beste U17-Team eines nicht Profivereins in der Hessenliga und punktgleich mit dem gleichaltrigen Nachwuchs des OFC.

Die U16 tut sich etwas schwer in der Gruppenliga Darmstadt. Auf Platz 8 mit 15 Punkten beträgt das Polster auf den Relegationsplatz aktuell 4 Punkte. Der Klassenerhalt sollte aber möglich sein.

Die U15 strebt souverän dem sofortigen (Wieder)-Aufstieg in die Verbandsliga entgegen. Selten zuvor hat ein Team dermaßen die Gruppenliga Darmstadt dominiert. 31 Punkte und unglaubliche 96 zu 4 Tore sprechen eine eindeutige Sprache. Der 4 Punkte dahinter liegende Tabellenzweite wurde klar mit 5:0 geschlagen. Die Planungen für die zukünftige Verbandsliga laufen bereits.

Die U14 hat noch zwei Spiele weniger als der Tabellenführer und liegt mit 16 Punkten auf Platz 3 der Kreisliga. Die U14 II hätte es aufgrund der Qualifikation auch sportlich verdient gehabt in der Kreisliga zu spielen. Dies war leider aus verbandstechnischen Gründen nicht möglich. 7 Siege bei nur einem Unentschieden und einer Niederlage bedeuten derzeit die Tabellenführung in der Kreisklasse.

Die U13 steht in der höchst möglichen Spielklasse, der Gruppenliga Darmstadt auf einem gutem 5. Platz mit 25 Punkten. Bei nur drei Punkten Rückstand auf Platz 2, bleibt es in der engen Spitzengruppe spannend im Kampf um die Teilnahme bei der Hessenmeisterschaft.

Trotz dieser Professionalisierung im oberen Jugendbereich ist es das erklärte Ziel der Vereinsführung auch den Breitensport und das soziale Engagement weiterhin zu fördern. RW Walldorf möchte auch zukünftig für jeden aktiven Nachwuchsspieler ein passendes Angebot anbieten.

Der sportliche Leiter U15 - U19 Steffen Kaschel im Gespräch

Steffen Kaschel

Steckbrief:

Name: Steffen Kaschel
Jahrgang: 1980

Werdegang als Trainer:
seit 2018 – Trainer U19 Junioren Rot-Weiss Walldorf - Sportlicher Leiter (U15 - U19)
2016 – 2018 Trainer U17 Junioren - SV Mainz-Gonsenheim Regionalliga Südwest
2015 – 2016 Trainer U17 Junioren - SV Darmstadt 98 - Hessenliga
2012 – 2014 Trainer U16 Junioren - Eintracht Frankfurt - Hessenliga
2010 – 2012 Co-Trainer U19 Junioren Eintracht Frankfurt - A-Junioren Bundesliga Süd / Südwest
2008 – 2010 Co-Trainer U17 Junioren Eintracht Frankfurt - B-Junioren Bundesliga Süd / Südwest
2006 – 2008 Co-Trainer U15 Junioren Eintracht Frankfurt - C-Junioren Hessenliga
2005 – 2006 Trainer U15 Junioren Germania Schwanheim - C-Junioren Hessenliga
2005 – 2006 DFB-Stützpunkttrainer im Hochtaunuskreis
2004 – 2005 Trainer U15 Junioren 1. FC Eschborn - C-Junioren Hessenliga
1998 – 2004 Spielvereinigung Griesheim 02 (F bis B-Junioren)


PR: Was hat dich dazu bewogen nach Walldorf zu RWW zu kommen?

SK: Ausschlaggebend für meinen Wechsel zu RW Walldorf war das „WIR“ im Verein und die Möglichkeit zu einer positiven Entwicklung beitragen zu können. Nach den ganzen Jahren in den Leistungsbereichen der Nachwuchsleistungszentren konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Für mich war es persönlich sehr wichtig diese Erfahrungen wieder an der BASIS, in einem Verein mit einer bereits vorhandenen Struktur, umzusetzen zu können. Im Jugendbereich von RWW können wir uns durch die Stück für Stück entstandenen Strukturen und Voraussetzungen (Trainingsbedingungen, Ligazugehörigkeiten der Leistungsteams) weitere Ziele stecken und an diesen zusammen arbeiten.


PR: Welche neuen Impulse willst du persönlich in die Jugendarbeit von RWW einbringen?

SK: Ich würde mir wünschen, dass Impulse oder Ideen nicht nur alleine von mir kommen. Durch unsere Trainer und deren Qualifikationen, kann jeder einzelne durch seine Erfahrungen und Stärken einen Teil dazu beitragen. Dadurch entsteht ein Informationsaustausch zwischen den einzelnen Trainern. Vorstellbar wäre das dieser Impuls die tägliche Spiel- und Trainingspraxis verbessert. Natürlich ist es für die Ausbildung unserer Spieler wichtig, dass die Spieler im technischen und taktischen Bereich gut geschult werden. Gerade im athletischen Bereich ist immer viel Luft nach oben. Mit der Verpflichtung meines Co-Trainers Giuseppe Forciniti erhoffe ich mir gerade in diesem Bereich mit einem neuen ausgearbeiteten Kräftigungsprogrammes „Red 7“ neue Impulse zu setzen. Durch die Umsetzung von vereinsinternen Fördertrainingseinheiten möchte ich eine gezielte Förderung des eigenen Nachwuchses und die damit verbundene Durchlässigkeit verbessern. Dieser Impuls soll eine positive Werbung nach Außen sein und die geleistete Arbeit im Jugendbereich in ein noch besseres Licht rücken.


PR: Welche mittelfristigen und langfristigen Ziele hast du dir als sportlicher Leiter des NWZ gesteckt?

SK: Die für mich wichtigen Ziele sind eher erst einmal die kurzfristigen Ziele. Nur durch die Umsetzung der kurzfristigen Ziele können wir die mittelfristigen oder langfristigen Ziele erreichen. Wichtig dabei war für mich, dass alle Trainerteams nach unseren Vorstellungen besetzt werden konnten. Mit den Trainerteams konnten wir dann in den folgenden Sichtungseinheiten, die Kader aller Leistungsteams gemeinsam zusammenstellen und komplettieren. Damit waren die wichtigsten kurzfristigen Ziele geschafft und wir haben uns dann mit den einzelnen Mannschaftszielen beschäftigen können. In den einzelnen Mannschaften sehe ich vor allem im taktischen Bereich Luft nach oben. Hier sollten einfache Systeme (4-4-2) und deren Abläufe mit Ball und gegen den Ball geschult werden. Damit wir auch den Spielern den Leistungsdruck und Ergebnisdruck nehmen können, liegen die mittelfristigen und auch langfristigen Ziele klar in der Ausbildung und Förderung jedes einzelnen Spielers. Dazu zähle ich auch die Zusammenarbeit mit Ärzten (Praxis Dr. Schmauss & Dr. Ochsendorf) und Physiotherapeuten. Durch die Umsetzung von vereinsinternen Fördertrainingseinheiten möchte ich eine gezielte Förderung des eigenen Nachwuchses erwirken. Um die damit verbundene Durchlässigkeit gerade im Juniorenbereich zu verbessern, müssen wir unsere Spieler nicht nur verbessern, sondern auch fördern und fordern. Ansonsten ist es unumgänglich gerade in den Leistungsbereichen (U17 – U19), externe Spieler zu verpflichten um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies ist natürlich nur möglich wenn wir in den Trainerteams eine gute Kommunikation miteinander haben und den ERFOLG zusammen sehen.

Das Interview führte Pietro Radosti.

Der neue C–Jugend-Chefcoach Frank Laber im Gespräch

Interview mit Frank Laber, der in der kommenden Saison die U15 von RWW trainieren und als Chefcoach für den C-Jugendbereich zuständig sein wird.

Der 56-jährige Versicherungsfachwirt und Inhaber der DFB-Trainer-A-Lizenz war selbst Spieler in der Landesliga (heutige Verbandsliga) und verfügt über 30 Jahre Erfahrung als Senioren- und Jugendtrainer und trainierte bereits erfolgreich Mannschaften, unter anderem in der U17 Hessenliga.

 

RWW: Hallo Frank, wie bist du zu RW Walldorf gekommen?

Frank: Unseren sportlichen Leiter, Steffen Kaschel, kenne ich aus den Begegnungen in der U17 Hessenliga zwischen unseren damaligen Vereinen und unseren gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer.

Steffen hatte mich schon zur Saison 2018/2019 angesprochen. Damals hatte ich bereits bei meinem alten Verein für die neue Runde zugesagt, weswegen es erst zur Saison 2019/2020 ging.

 

RWW: Warum hast du dich für RW Walldorf entschieden?

Frank: Nachdem Steffen bereits ein Jahr hier bei RW Walldorf mit großer Rückendeckung der Vereinsverantwortlichen als sportlicher Leiter Jugend Fuß gefasst und erste Weichen einer nachhaltigen Optimierung der Jugend stellen konnte, konnte ich nicht anders als zusagen!

Ich bin davon überzeugt, dass hier die bereits seit vielen Jahren gut arbeitende Jugendabteilung einen weiteren nachhaltigen Qualitätssprung umsetzen möchte, woran ich mich sehr gerne beteilige.

Die Tatsache, dass der RW Walldorf auch meinen früheren Trainerkollegen Thorsten Heck nach dessen Rückkehr aus dem Ausland verpflichtete, beweist dies und freut mich sehr!

 

RWW: Was genau sind deine Aufgaben als Chefcoach für den Altersbereich der C-Jugend?

Frank: In erster Linie wollen wir natürlich die Trainingsqualität optimieren und dadurch die Mannschaften und jeden einzelnen Spieler verbessern, um in den höchstmöglichen Ligen spielen zu können, insbesondere mit der U15.

Damit dies gelingen kann, ist es auch meine Aufgabe, die drei C-Jugendteams trotz (oder gerade wegen) der großen körperlicher Unterschiede in den beiden Jahrgängen 2005 und 2006 besser zu verzahnen.

Mein Ziel ist, dass von U14 II bis U15 aufeinander abgestimmte Trainingsinhalte angeboten werden, die einen besseren Übergang und unkomplizierten Wechsel der Jugendlichen zwischen den Teams ermöglichen.

Bei weniger verzahnten Teams bleiben leider viele Talente „liegen“ oder es gibt lange und aufwändige Umgewöhnungsphasen.

Als eine weitere Hauptaufgabe sehe ich mich in unserem Trainerteam als Pate für die vier jüngeren Trainerkollegen, indem ich Ihnen Hilfestellung bei der Ausarbeitung von Trainingsschwerpunkten und Trainingszielen sowie ein entsprechendes Coaching anbiete.

Nicht zuletzt halte ich den Austausch insbesondere mit den D- und B-Jugendtrainern für sehr wichtig. Hierfür sind mit Thorsten Heck (D-Jugend) und dem neuen U16-Trainerteam die besten Voraussetzungen geschaffen.

 

RWW: Welches sind deine sportlichen Ziele?

Frank: Neben der bereits erwähnten persönlichen Weiterentwicklung jedes einzelnen Spielers auf möglichst zwei Positionen, möchte ich klar vermitteln, welche Möglichkeiten es für Einzelspieler und Mannschaftsteile im Spielaufbau und welche es bei der Eroberung des Balles gibt.

Langfristiges Ziel ist die Entwicklung verschiedener Handlungsalternativen für den Einzelnen und der gesamten Mannschaft.

 

RWW: Welche Platzierung strebst du mit der U15 an?

Frank: Tabellenplätze haben in der Jugend nicht absolute Priorität. Daher betrachte ich die wahrscheinlich nicht mehr zu vermeidenden Abstiege unserer C-Jugendteams nicht als Beinbruch!

Im Gegenteil: Sowohl das U15-Team, als auch das U14-Team besteht im Wesentlichen aus Spielern des jüngeren Jahrgangs und spielen somit häufig gegen körperlich überlegene Gegner des älteren Jahrgangs. Nächste Saison wird sich das Blatt wenden, davon bin ich überzeugt!

Langfristiges Ziel unserer angestrebten nachhaltigen Arbeit soll natürlich der Spielbetrieb in den höchsten Klassen sein, - auch um einen guten Unterbau für unser U17-Hessenligateam zu sein.

 

RWW: Wie weit sind die Planungen der neuen Saison?

Frank: Wir haben eine qualifizierte Sichtung mit mehr als 60 internen und externen Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 durchgeführt. Ergänzt um die Eindrücke aus den Spielbeobachtungen sowie dem Mannschaftstraining haben wir die Endphase der  Kaderplanung eingeläutet.

In drei weiteren Trainingseinheiten im Mai mit den zukünftigen Jahrgängen 2005 und 2006 können sich alle bislang noch nicht für U15 oder U14 eindeutig gesetzten Spieler noch einmal empfehlen.

Ziel ist: Kein Jugendlicher soll über- oder unterfordert werden und regelmäßige Spielzeiten in den Teams erhalten.

Im Juni beginnen wir mit der Vorbereitung auf die neue Runde mit 3-maligem Training für U15 und U14 in den endgültigen Teams.

Für die U15-Teams suchen wir aktuell noch einen defensiven Mittelfeldspieler und einen Zehner/Stürmer.

Ansonsten freue ich mich auf die bevorstehende Zeit mit den Spielern, Trainerkollegen und Eltern!

Die Verantwortlichen für die Saison 19/20: U14 - Hakim Wölter (hat den Verein verlassen; neu und nicht auf dem Bild U14 - Kanivar Güler), U15 - Bastian Eisert, sportlicher Leiter - Steffen Kaschel, U14 II - Jonatan Kremer, U15 - Frank Laber

Der neue D–Jugend-Chefcoach Thorsten Heck im Gespräch

Interview mit Thorsten Heck, der in der kommenden Saison die U13 von RWW trainieren und als Chefcoach für den D-Jugendbereich zuständig sein wird.

Der 42-jährige Grundschullehrer und Inhaber der DFB-Trainer-A-Lizenz verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Jugendtrainer und trainierte bereits erfolgreich Mannschaften in der U15 und U17 Hessenliga sowie Auswahlspieler am Stützpunkt Offenbach. Mehrere seiner ehemaligen Jugendspieler schafften den Sprung in den Profibereich.

 

RWW: Hallo Thorsten, wie bist du zu RW Walldorf gekommen?

Thorsten: Der sportliche Leiter der Jugendabteilung, Steffen Kaschel, hat mich angerufen als er mitbekommen hat, dass ich nach meinen beruflichen Auslandsaufenthalten wieder in Hessen tätig bin. Mein Trainerkollege von früher, Frank Laber, hatte meine Kontaktdaten und dann ging alles ziemlich schnell. Ich kannte Steffen von früher, als er in den U15 Hessenligen mit seinen Teams gegen mich spielte.

 

RWW: Warum hast du dich für RW Walldorf entschieden?

Thorsten: Ich sehe hier die Möglichkeit etwas Besonderes aufzubauen, mit Trainerkollegen, die ich schätze und die Bereitschaft vieler im Verein sich weiter zu entwickeln. Dabei würde ich gerne helfen. Auch die Infrastruktur ist gut und die Jugendleitung macht seit Jahren einen super Job.

 

RWW: Was genau sind deine Aufgaben als Chefcoach für den Altersbereich der D-Jugenden?

Thorsten: Es geht darum die sportliche Ausbildung der Spieler zu verbessern, die Trainingsqualität zu steigern, eine objektivere Leistungseinschätzung für jeden Spieler abzugeben und auch das Scouting zu verbessern. Vor allem die Fortbildung der Trainer ist dabei entscheidend und die gute Zusammenarbeit untereinander. Ich werde mir eine Menge Spiele und Trainingseinheiten aller Jugendteams von U11 bis U15 anschauen und meine Eindrücke mit den Trainern besprechen.

 

RWW: Was ist dir in deiner U13 wichtig, welches sind deine sportlichen Ziele?

Thorsten: Die Entwicklung einer klaren Spielidee. Die Spieler sollen lernen in welcher Situation auf dem Platz welches Verhalten sinnvoll ist, gegen und mit dem Ball. Außerdem müssen die Spieler intensiv und konzentriert im Training arbeiten und bereit sein ihre Schwächen zu verbessern und Hinweise des Trainers anzunehmen. Das geht nur mit Disziplin auf und neben dem Platz. Dann wird man auch eine sportliche Entwicklung des Teams und jedes Einzelnen sehen.

 

RWW: Welche Platzierung strebst du mit der U13 an?

Thorsten: Tabellenplätze sind in der Jugend erstmal nachrangig, aber natürlich möchte RWW ab der U13 in den nächsten Jahren durchgängig in den höchst möglichen Spielklassen in Hessen spielen. Dann bringen wir auch mehr eigene Jungs in die erste Mannschaft, die ja hoffentlich in die Hessenliga aufsteigen wird. Eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte der Gruppenliga sollte es im ersten Jahr aber schon sein.

 

RWW: Einige deiner früheren Jugendspieler haben ja den Sprung in den Profibereich geschafft. Welche Tipps hast du für Jungs, die Profi werden wollen?

Thorsten: Die Chance Profi in den Ligen 1 - 3 zu werden liegt bewiesenermaßen nur zwischen 3 und 5 % und das bei Jungs, die bereits in der U19 eines Profivereins spielen. Dasselbe gilt für alle Spieler, die beim Länderpokal des DFB‘s mit den Landesauswahlen vorspielen. Das heißt, es schafft ein Spieler von 20, der besten Teams in Hessen bzw. Deutschlands. Leider glauben dennoch viele Eltern daran, dass ihr Sohn einer davon sein wird. Meiner Erfahrung nach, schaffen es nur die geduldigen, disziplinierten, fußballverrückten Jungs mit realistischen Erwartungen und gelassenen unterstützendem Elternhaus. Man braucht viel Glück, körperliche günstige Voraussetzungen und muss Vieles unterordnen. Schule muss deshalb das Wichtigste bleiben und die Jungs müssen sich im Verein wohlfühlen und klar im Kopf bleiben.

 

RWW: Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel in ein NLZ?

Thorsten: Entscheidend sind die Trainer und damit die Trainingsqualität. Sind die Mitspieler gut und die Spielklasse hoch genug, gibt es keinen Grund für einen frühen Vereinswechsel. Bis auf einen Spieler, der bereits zur U15 in ein NLZ wechselte, schafften es von meinen ehemaligen Jungs nur solche, die erst zur U17, teilweise sogar erst in der U19 zu einem Proficlub wechselten. Von denen, die früher weg gingen, war kein einziger noch Stammspieler einer Bundeliga-U19 und die meisten nach ein, zwei Jahren wieder weg.

Das zeigt wie krank und sinnlos es ist Kinder in jungen Jahren bereits zu einem Wechsel in ein NLZ zu überreden. Es werden so früh Hoffnungen geweckt, dass die Eltern und viele Kinder oft daran kaputt oder dem Fußball verloren gehen, wenn sie dann aussortiert werden. Der zeitliche und teils finanzielle Aufwand, den die Familien leisten ist enorm und nicht zu rechtfertigen, da es vor dem Ende der Pubertät überhaupt keine wissenschaftlichen Möglichkeiten zur Talentprognose in Spielsportarten gibt.

 

RWW: Zurück zum Projekt RW Walldorf, wie weit sind die Planungen der neuen Saison?

Thorsten: Wir haben Leistungstests mit mehr als 60 internen und externen Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 durchgeführt. Mit den zusätzlichen Eindrücken aus den Spielbeobachtungen und aus dem Mannschaftstraining wurden die Kader für D1, D2 und D3 eingeteilt. Für jedes Kind soll so eine geeignete Mannschaft und Spielklasse gefunden werden, die dem derzeitigen Leistungsvermögen entspricht und regelmäßige Einsatzzeiten ermöglicht. Die Teamzusammensetzungen stehen nun zu 90 % fest und werden den Spielern und Eltern noch bis Mitte Mai mitgeteilt. Dann weiß jeder woran er ist und kann für sich entscheiden ob er den angebotenen Weg mitgehen möchte.

Für die U13 suchen wir aktuell noch einen weiteren Torwart, einen Innenverteidiger, einen Zehner und einen Stürmer. Ansonsten sind wir gut aufgestellt und ich freue mich auf den Start der Vorbereitung der neuen Saison im Juni.

Interne Talentsichtung für die U13-Mannschaft Saison 2019/2020

Tag 1 Übersicht Übungen 1-4

Am 01.04.2019 begann für unsere Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 die interne Sichtung für die D-Jugendmannschaften der neuen Saison 2019/2020.

Erstmals sollte nach dem neuen Konzept unseres sportlichen Leiters Steffen Kaschel eine Sichtung aller Jugendspieler, die bei Rot-Weiss in dieser Altersklasse im Einsatz sind, durchgeführt werden.

Thorsten Heck, in der kommenden Saison als Headcoach für alle D-Jugendmannschaften verantwortlich, hatte umfangreiche Sichtungskriterien festgelegt und einen anspruchsvollen Testaufbau konzipiert.

Am ersten Tag (01.04.2019) sollten die technischen Fähigkeiten geprüft werden, bevor am zweiten Tag (07.04.2019) der Focus auf Spielformen gelegt werden sollte.

An der ersten Station musste ein Dribbelparcours durchlaufen werden, um den Prüfern die technischen Fertigkeiten am Ball zu zeigen.

Ismael Karabulut und David Vicente schauen sich die enge Ballführung ganz genau an.

Die zweite Station war als Koordinationsbereich ausgelegt. Hier wurde eine „Laufschule“ durchgeführt und die Frequenzschnelligkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten bei Sprüngen und schnellen Richtungswechseln getestet.

Da die Spielgeschwindigkeit im modernen Fußball immer höher wird, spielen besonders die Sprintfähigkeit und die Sprintausdauer bei aufeinanderfolgenden Wiederholungen eine große Rolle bei der Talentbewertung.  Deshalb wurde an Station 3 ausgiebig „gerannt“, bis die Sonne unterging.

Thorsten Heck, Stami Tsagkidis und Gerhard Grolig philosophieren über die Sprintzeiten

Dank Pep Guardiola wissen alle, wie wichtig ein schnelles und sicheres Pass-Spiel ist. Ob unsere Jungs das Zeug zur „Pass-Maschine“ haben, konnten sie unter den Augen von Klaus Zimmermann und Rene Hermenau an Station 4 zeigen. Hier wurde ausgiebig gepasst.

Tag 1 Übersicht Übungen 5-8

Station 5 war für das Kopfballspiel reserviert. Die richtige Technik wurde mit und ohne Gegenspieler unter die Lupe genommen. Hier kommt es aufs Köpfchen an… Das richtige Kopfballspiel sollte bereits in diesem Alter geschult werden.

Das Spiel 1 gegen 1 steht in Deutschland nach der WM 2018 ganz speziell im Fokus des DFB. Auch bei Rot-Weiss wird großen Wert auf gute Fähigkeiten im Zweikampf gelegt. Deshalb durften alle an Station 6 zeigen welche Finten, Tricks und spielerische Klasse sie bereits haben. Ob ein neuer Leroy Sané bei Rot-Weiss Walldorf heranwächst, wird sich wohl aber erst in den nächsten Jahren zeigen.

Thorsten Heck gibt Tipps für ein besseres 1 gegen 1 Spiel
Zum Abschluss wurde „gechilled“ und das Training analysiert.

Flanken und Standartsituationen haben wieder an Bedeutung gewonnen. Diesem Aspekt wurde an Station 7 Rechnung getragen. Es wurden Flanken mit dem rechten und linken Fuß vor das Tor geschlagen um den Stürmer zu „füttern“.

Zum Abschluss durften dann alle Kicker das tun, was sie am liebsten tun: Auf das Tor schießen. Hier wurde besonderen Wert auf eine gute Schusstechnik und eine hohe Zielgenauigkeit gelegt. Dann war es geschafft und der erste Sichtungstag war nach 8 herausfordernden Stationen beendet.

Der zweite Sichtungstag am 07. April 2019 stand dann ganz im Zeichen der Spielformen.

Fünf verschiedene Spielformen sollten darüber Auskunft geben, wie weit taktische Fähigkeiten und Spielintelligenz bereits entwickelt sind. Natürlich ging es auch um Zweikampfverhalten und technische Fähigkeiten unter Raum- und Gegnerdruck. Getreu nach dem Motto: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Hier zeigte sich, dass man sich um den Fußball-Nachwuchs bei Rot-Weiss keine Sorgen machen muss. Es waren tolle Aktionen, technische Kabinettstückchen und vor allem viel Leidenschaft und Einsatz zu sehen. Sowohl für die Spieler als auch für die zahlreich erschienenen Eltern war das Training ein echtes Erlebnis und machte Lust auf mehr.

Interne Talentsichtung für die U15-Mannschaft Saison 2019/2020

Am 31.03.2019 begann für unsere Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 die interne Sichtung für die C-Jugendmannschaften der neuen Saison 2019/2020.

Erstmals sollte nach dem neuen Konzept unseres sportlichen Leiters Steffen Kaschel eine Sichtung aller Jugendspieler, die bei Rot-Weiss in dieser Altersklasse im Einsatz sind, durchgeführt werden.

Thorsten Heck, in der kommenden Saison als Headcoach für alle D-Jugendmannschaften verantwortlich, hatte umfangreiche Sichtungskriterien festgelegt und einen anspruchsvollen Testaufbau konzipiert.

Unter der Leitung von Frank Laber und Bastian Eisert - beide nach den Sommerferien die Hauptverantwortlichen im C-Jugend Bereich - wurden die verschieden Sichtungseinheiten auf dem neuen Kunstrasenplatz durchgeführt.

Am ersten Tag (31.03.2019) sollten die technischen Fähigkeiten geprüft werden, bevor am zweiten Tag (11.04.2019) der Focus auf Spielformen gelegt werden sollte.

Das Sichtungstraining wurden nach Rücksprache mit dem Fußball- und Wettergott bei besten äußeren Bedingungen durchgeführt und bot so einer großen Anzahl von Fußballinteressierten und Fans die Möglichkeit einmal hinter die Kulissen der Walldorfer „Talentschmiede“ zu schauen.

Tag 1 Übersicht Übungen 1-4

An der ersten Station musste ein Dribbelparcours durchlaufen werden, um den Prüfern die technischen Fertigkeiten am Ball zu zeigen.

„… da lang geht es Richtung Bundesliga“. Micky Rebner weist den Probanden den Weg durch den Dribbelparcours.

Die zweite Station war als Koordinationsbereich ausgelegt. Hier wurde eine „Laufschule“ durchgeführt und die Frequenzschnelligkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten bei Sprüngen und schnellen Richtungswechseln getestet.

Da die Spielgeschwindigkeit im modernen Fußball immer höher wird, spielen besonders die Sprintfähigkeit und die Sprintausdauer bei aufeinanderfolgenden Wiederholungen eine große Rolle bei der Talentbewertung.  Deshalb wurde an Station 3 ausgiebig „gerannt“, bis die Sonne unterging.

So soll das aussehen! Thilo Lode als „Frequenzleiter“, hochfrequent in der Leiter unterwegs…
Stami Tsagkidis ermittelt die Sprintzeiten hochkonzentriert und auf die tausendstel Sekunde genau

Dank Pep Guardiola wissen alle, wie wichtig ein schnelles und sicheres Pass-Spiel ist. Ob unsere Jungs das Zeug zur „Pass-Maschine“ haben, mussten sie bei der Pass Kontrolle zeigen.

Tag 1 Übersicht Übungen 5-8
Die Trainer Akin Sayar und Jonatan Kremer sammeln ihre Gruppe zum Kopfballtest

Station 5 war für das Kopfballspiel reserviert. Die richtige Technik wurde mit und ohne Gegenspieler unter die Lupe genommen.

Das Spiel 1 gegen 1 steht in Deutschland nach der WM 2018 ganz speziell im Fokus des DFB. Auch bei Rot-Weiss wird großen Wert auf gute Fähigkeiten im Zweikampf gelegt. Deshalb durften alle an Station 6 zeigen welche Finten, Tricks und spielerische Klasse sie bereits haben.

Bastian Eisert stimmt die Spieler „mental“ auf das 1 gegen 1 ein
Die Jugendleitung sieht alles! Uwe Wolf und „Hoppel“, Martin Hoffmann, als interessierte Beobachter.

Flanken und Standartsituationen haben wieder an Bedeutung gewonnen. Diesem Aspekt wurde an Station 7 Rechnung getragen. Es wurden Flanken mit dem rechten und linken Fuß vor das Tor geschlagen um den Stürmer zu „füttern“.

Zum Abschluss durften dann alle Kicker das tun, was sie am liebsten tun: Auf das Tor schießen. Hier wurde besonderen Wert auf eine gute Schusstechnik und eine hohe Zielgenauigkeit gelegt.

Dann war es geschafft und der erste Sichtungstag war nach 8 herausfordernden Stationen beendet.

Der zweite Sichtungstag am 11. April stand dann ganz im Zeichen der Spielformen.

Fünf verschiedene Spielformen sollten darüber Auskunft geben, wie weit taktische Fähigkeiten und Spielintelligenz bereits entwickelt sind. Natürlich ging es auch um Zweikampfverhalten und technische Fähigkeiten unter Raum- und Gegnerdruck. Getreu nach dem Motto: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Hakim Wölter stimmt die Spieler auf das Training der Spielformen ein
Frank Laber und Bastian Eisert konnten sich ein gutes Bild über die für die nächste Saison zur Verfügung stehenden U14 und U15 Spieler machen.

Hier zeigte sich, dass man sich um den Fußball-Nachwuchs bei Rot-Weiss keine Sorgen machen muss. Es waren tolle Aktionen, technische Kabinettstückchen und vor allem viel Leidenschaft und Einsatz zu sehen.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Trainern und Helfern bedanken, die durch Ihren Einsatz insgesamt 4 umfangreiche und gut organisierte interne Sichtungstrainings möglich gemacht haben!