Einblicke in die Jugendarbeit

Der sportliche Leiter U15 - U19 Steffen Kaschel im Gespräch

Steffen Kaschel

Steckbrief:

Name: Steffen Kaschel
Jahrgang: 1980

Werdegang als Trainer:
seit 2018 - Trainer U19 Junioren Rot-Weiss Walldorf - Sportlicher Leiter (U15 - U19)
2016 - 2018 Trainer U17 Junioren - SV Mainz-Gonsenheim Regionalliga Südwest
2015 - 2016 Trainer U17 Junioren - SV Darmstadt 98 - Hessenliga
2012 – 2014 Trainer U16 Junioren - Eintracht Frankfurt - Hessenliga
2010 – 2012 Co-Trainer U19 Junioren Eintracht Frankfurt - A-Junioren Bundesliga Süd / Südwest
2008 – 2010 Co-Trainer U17 Junioren Eintracht Frankfurt - B-Junioren Bundesliga Süd / Südwest
2006 – 2008 Co-Trainer U15 Junioren Eintracht Frankfurt - C-Junioren Hessenliga
2005 – 2006 Trainer U15 Junioren Germania Schwanheim - C-Junioren Hessenliga
2005 – 2006 DFB-Stützpunkttrainer im Hochtaunuskreis
2004 – 2005 Trainer U15 Junioren 1. FC Eschborn - C-Junioren Hessenliga
1998 – 2004 Spielvereinigung Griesheim 02 (F bis B-Junioren)


PR: Was hat dich dazu bewogen nach Walldorf zu RWW zu kommen?

SK: Ausschlaggebend für meinen Wechsel zu RW Walldorf war das „WIR“ im Verein und die Möglichkeit zu einer positiven Entwicklung beitragen zu können. Nach den ganzen Jahren in den Leistungsbereichen der Nachwuchsleistungszentren konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Für mich war es persönlich sehr wichtig diese Erfahrungen wieder an der BASIS, in einem Verein mit einer bereits vorhandenen Struktur, umzusetzen zu können. Im Jugendbereich von RWW können wir uns durch die Stück für Stück entstandenen Strukturen und Voraussetzungen (Trainingsbedingungen, Ligazugehörigkeiten der Leistungsteams) weitere Ziele stecken und an diesen zusammen arbeiten.


PR: Welche neuen Impulse willst du persönlich in die Jugendarbeit von RWW einbringen?

SK: Ich würde mir wünschen, dass Impulse oder Ideen nicht nur alleine von mir kommen. Durch unsere Trainer und deren Qualifikationen, kann jeder einzelne durch seine Erfahrungen und Stärken einen Teil dazu beitragen. Dadurch entsteht ein Informationsaustausch zwischen den einzelnen Trainern. Vorstellbar wäre das dieser Impuls die tägliche Spiel- und Trainingspraxis verbessert. Natürlich ist es für die Ausbildung unserer Spieler wichtig, dass die Spieler im technischen und taktischen Bereich gut geschult werden. Gerade im athletischen Bereich ist immer viel Luft nach oben. Mit der Verpflichtung meines Co-Trainers Giuseppe Forciniti erhoffe ich mir gerade in diesem Bereich mit einem neuen ausgearbeiteten Kräftigungsprogrammes „Red 7“ neue Impulse zu setzen. Durch die Umsetzung von vereinsinternen Fördertrainingseinheiten möchte ich eine gezielte Förderung des eigenen Nachwuchses und die damit verbundene Durchlässigkeit verbessern. Dieser Impuls soll eine positive Werbung nach Außen sein und die geleistete Arbeit im Jugendbereich in ein noch besseres Licht rücken.


PR: Welche mittelfristigen und langfristigen Ziele hast du dir als sportlicher Leiter des NWZ gesteckt?

SK: Die für mich wichtigen Ziele sind eher erst einmal die kurzfristigen Ziele. Nur durch die Umsetzung der kurzfristigen Ziele können wir die mittelfristigen oder langfristigen Ziele erreichen. Wichtig dabei war für mich, dass alle Trainerteams nach unseren Vorstellungen besetzt werden konnten. Mit den Trainerteams konnten wir dann in den folgenden Sichtungseinheiten, die Kader aller Leistungsteams gemeinsam zusammenstellen und komplettieren. Damit waren die wichtigsten kurzfristigen Ziele geschafft und wir haben uns dann mit den einzelnen Mannschaftszielen beschäftigen können. In den einzelnen Mannschaften sehe ich vor allem im taktischen Bereich Luft nach oben. Hier sollten einfache Systeme (4-4-2) und deren Abläufe mit Ball und gegen den Ball geschult werden. Damit wir auch den Spielern den Leistungsdruck und Ergebnisdruck nehmen können, liegen die mittelfristigen und auch langfristigen Ziele klar in der Ausbildung und Förderung jedes einzelnen Spielers. Dazu zähle ich auch die Zusammenarbeit mit Ärzten (Praxis Dr. Schmauss & Dr. Ochsendorf) und Physiotherapeuten. Durch die Umsetzung von vereinsinternen Fördertrainingseinheiten möchte ich eine gezielte Förderung des eigenen Nachwuchses erwirken. Um die damit verbundene Durchlässigkeit gerade im Juniorenbereich zu verbessern, müssen wir unsere Spieler nicht nur verbessern, sondern auch fördern und fordern. Ansonsten ist es unumgänglich gerade in den Leistungsbereichen (U17 – U19), externe Spieler zu verpflichten um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies ist natürlich nur möglich wenn wir in den Trainerteams eine gute Kommunikation miteinander haben und den ERFOLG zusammen sehen.

Das Interview führte Pietro Radosti.

Der neue C–Jugend-Chefcoach Frank Laber im Gespräch

Interview mit Frank Laber, der in der kommenden Saison die U15 von RWW trainieren und als Chefcoach für den C-Jugendbereich zuständig sein wird.

Der 56-jährige Versicherungsfachwirt und Inhaber der DFB-Trainer-A-Lizenz war selbst Spieler in der Landesliga (heutige Verbandsliga) und verfügt über 30 Jahre Erfahrung als Senioren- und Jugendtrainer und trainierte bereits erfolgreich Mannschaften, unter anderem in der U17 Hessenliga.

 

RWW: Hallo Frank, wie bist du zu RW Walldorf gekommen?

Frank: Unseren sportlichen Leiter, Steffen Kaschel, kenne ich aus den Begegnungen in der U17 Hessenliga zwischen unseren damaligen Vereinen und unseren gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer.

Steffen hatte mich schon zur Saison 2018/2019 angesprochen. Damals hatte ich bereits bei meinem alten Verein für die neue Runde zugesagt, weswegen es erst zur Saison 2019/2020 ging.

 

RWW: Warum hast du dich für RW Walldorf entschieden?

Frank: Nachdem Steffen bereits ein Jahr hier bei RW Walldorf mit großer Rückendeckung der Vereinsverantwortlichen als sportlicher Leiter Jugend Fuß gefasst und erste Weichen einer nachhaltigen Optimierung der Jugend stellen konnte, konnte ich nicht anders als zusagen!

Ich bin davon überzeugt, dass hier die bereits seit vielen Jahren gut arbeitende Jugendabteilung einen weiteren nachhaltigen Qualitätssprung umsetzen möchte, woran ich mich sehr gerne beteilige.

Die Tatsache, dass der RW Walldorf auch meinen früheren Trainerkollegen Thorsten Heck nach dessen Rückkehr aus dem Ausland verpflichtete, beweist dies und freut mich sehr!

 

RWW: Was genau sind deine Aufgaben als Chefcoach für den Altersbereich der C-Jugend?

Frank: In erster Linie wollen wir natürlich die Trainingsqualität optimieren und dadurch die Mannschaften und jeden einzelnen Spieler verbessern, um in den höchstmöglichen Ligen spielen zu können, insbesondere mit der U15.

Damit dies gelingen kann, ist es auch meine Aufgabe, die drei C-Jugendteams trotz (oder gerade wegen) der großen körperlicher Unterschiede in den beiden Jahrgängen 2005 und 2006 besser zu verzahnen.

Mein Ziel ist, dass von U14 II bis U15 aufeinander abgestimmte Trainingsinhalte angeboten werden, die einen besseren Übergang und unkomplizierten Wechsel der Jugendlichen zwischen den Teams ermöglichen.

Bei weniger verzahnten Teams bleiben leider viele Talente „liegen“ oder es gibt lange und aufwändige Umgewöhnungsphasen.

Als eine weitere Hauptaufgabe sehe ich mich in unserem Trainerteam als Pate für die vier jüngeren Trainerkollegen, indem ich Ihnen Hilfestellung bei der Ausarbeitung von Trainingsschwerpunkten und Trainingszielen sowie ein entsprechendes Coaching anbiete.

Nicht zuletzt halte ich den Austausch insbesondere mit den D- und B-Jugendtrainern für sehr wichtig. Hierfür sind mit Thorsten Heck (D-Jugend) und dem neuen U16-Trainerteam die besten Voraussetzungen geschaffen.

 

RWW: Welches sind deine sportlichen Ziele?

Frank: Neben der bereits erwähnten persönlichen Weiterentwicklung jedes einzelnen Spielers auf möglichst zwei Positionen, möchte ich klar vermitteln, welche Möglichkeiten es für Einzelspieler und Mannschaftsteile im Spielaufbau und welche es bei der Eroberung des Balles gibt.

Langfristiges Ziel ist die Entwicklung verschiedener Handlungsalternativen für den Einzelnen und der gesamten Mannschaft.

 

RWW: Welche Platzierung strebst du mit der U15 an?

Frank: Tabellenplätze haben in der Jugend nicht absolute Priorität. Daher betrachte ich die wahrscheinlich nicht mehr zu vermeidenden Abstiege unserer C-Jugendteams nicht als Beinbruch!

Im Gegenteil: Sowohl das U15-Team, als auch das U14-Team besteht im Wesentlichen aus Spielern des jüngeren Jahrgangs und spielen somit häufig gegen körperlich überlegene Gegner des älteren Jahrgangs. Nächste Saison wird sich das Blatt wenden, davon bin ich überzeugt!

Langfristiges Ziel unserer angestrebten nachhaltigen Arbeit soll natürlich der Spielbetrieb in den höchsten Klassen sein, - auch um einen guten Unterbau für unser U17-Hessenligateam zu sein.

 

RWW: Wie weit sind die Planungen der neuen Saison?

Frank: Wir haben eine qualifizierte Sichtung mit mehr als 60 internen und externen Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 durchgeführt. Ergänzt um die Eindrücke aus den Spielbeobachtungen sowie dem Mannschaftstraining haben wir die Endphase der  Kaderplanung eingeläutet.

In drei weiteren Trainingseinheiten im Mai mit den zukünftigen Jahrgängen 2005 und 2006 können sich alle bislang noch nicht für U15 oder U14 eindeutig gesetzten Spieler noch einmal empfehlen.

Ziel ist: Kein Jugendlicher soll über- oder unterfordert werden und regelmäßige Spielzeiten in den Teams erhalten.

Im Juni beginnen wir mit der Vorbereitung auf die neue Runde mit 3-maligem Training für U15 und U14 in den endgültigen Teams.

Für die U15-Teams suchen wir aktuell noch einen defensiven Mittelfeldspieler und einen Zehner/Stürmer.

Ansonsten freue ich mich auf die bevorstehende Zeit mit den Spielern, Trainerkollegen und Eltern!

Die Verantwortlichen für die Saison 19/20: U14 - Hakim Wölter (hat den Verein verlassen; neu und nicht auf dem Bild U14 - Kanivar Güler), U15 - Bastian Eisert, sportlicher Leiter - Steffen Kaschel, U14 II - Jonatan Kremer, U15 - Frank Laber

Der neue D–Jugend-Chefcoach Thorsten Heck im Gespräch

Interview mit Thorsten Heck, der in der kommenden Saison die U13 von RWW trainieren und als Chefcoach für den D-Jugendbereich zuständig sein wird.

Der 42-jährige Grundschullehrer und Inhaber der DFB-Trainer-A-Lizenz verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Jugendtrainer und trainierte bereits erfolgreich Mannschaften in der U15 und U17 Hessenliga sowie Auswahlspieler am Stützpunkt Offenbach. Mehrere seiner ehemaligen Jugendspieler schafften den Sprung in den Profibereich.

 

RWW: Hallo Thorsten, wie bist du zu RW Walldorf gekommen?

Thorsten: Der sportliche Leiter der Jugendabteilung, Steffen Kaschel, hat mich angerufen als er mitbekommen hat, dass ich nach meinen beruflichen Auslandsaufenthalten wieder in Hessen tätig bin. Mein Trainerkollege von früher, Frank Laber, hatte meine Kontaktdaten und dann ging alles ziemlich schnell. Ich kannte Steffen von früher, als er in den U15 Hessenligen mit seinen Teams gegen mich spielte.

 

RWW: Warum hast du dich für RW Walldorf entschieden?

Thorsten: Ich sehe hier die Möglichkeit etwas Besonderes aufzubauen, mit Trainerkollegen, die ich schätze und die Bereitschaft vieler im Verein sich weiter zu entwickeln. Dabei würde ich gerne helfen. Auch die Infrastruktur ist gut und die Jugendleitung macht seit Jahren einen super Job.

 

RWW: Was genau sind deine Aufgaben als Chefcoach für den Altersbereich der D-Jugenden?

Thorsten: Es geht darum die sportliche Ausbildung der Spieler zu verbessern, die Trainingsqualität zu steigern, eine objektivere Leistungseinschätzung für jeden Spieler abzugeben und auch das Scouting zu verbessern. Vor allem die Fortbildung der Trainer ist dabei entscheidend und die gute Zusammenarbeit untereinander. Ich werde mir eine Menge Spiele und Trainingseinheiten aller Jugendteams von U11 bis U15 anschauen und meine Eindrücke mit den Trainern besprechen.

 

RWW: Was ist dir in deiner U13 wichtig, welches sind deine sportlichen Ziele?

Thorsten: Die Entwicklung einer klaren Spielidee. Die Spieler sollen lernen in welcher Situation auf dem Platz welches Verhalten sinnvoll ist, gegen und mit dem Ball. Außerdem müssen die Spieler intensiv und konzentriert im Training arbeiten und bereit sein ihre Schwächen zu verbessern und Hinweise des Trainers anzunehmen. Das geht nur mit Disziplin auf und neben dem Platz. Dann wird man auch eine sportliche Entwicklung des Teams und jedes Einzelnen sehen.

 

RWW: Welche Platzierung strebst du mit der U13 an?

Thorsten: Tabellenplätze sind in der Jugend erstmal nachrangig, aber natürlich möchte RWW ab der U13 in den nächsten Jahren durchgängig in den höchst möglichen Spielklassen in Hessen spielen. Dann bringen wir auch mehr eigene Jungs in die erste Mannschaft, die ja hoffentlich in die Hessenliga aufsteigen wird. Eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte der Gruppenliga sollte es im ersten Jahr aber schon sein.

 

RWW: Einige deiner früheren Jugendspieler haben ja den Sprung in den Profibereich geschafft. Welche Tipps hast du für Jungs, die Profi werden wollen?

Thorsten: Die Chance Profi in den Ligen 1 - 3 zu werden liegt bewiesenermaßen nur zwischen 3 und 5 % und das bei Jungs, die bereits in der U19 eines Profivereins spielen. Dasselbe gilt für alle Spieler, die beim Länderpokal des DFB‘s mit den Landesauswahlen vorspielen. Das heißt, es schafft ein Spieler von 20, der besten Teams in Hessen bzw. Deutschlands. Leider glauben dennoch viele Eltern daran, dass ihr Sohn einer davon sein wird. Meiner Erfahrung nach, schaffen es nur die geduldigen, disziplinierten, fußballverrückten Jungs mit realistischen Erwartungen und gelassenen unterstützendem Elternhaus. Man braucht viel Glück, körperliche günstige Voraussetzungen und muss Vieles unterordnen. Schule muss deshalb das Wichtigste bleiben und die Jungs müssen sich im Verein wohlfühlen und klar im Kopf bleiben.

 

RWW: Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel in ein NLZ?

Thorsten: Entscheidend sind die Trainer und damit die Trainingsqualität. Sind die Mitspieler gut und die Spielklasse hoch genug, gibt es keinen Grund für einen frühen Vereinswechsel. Bis auf einen Spieler, der bereits zur U15 in ein NLZ wechselte, schafften es von meinen ehemaligen Jungs nur solche, die erst zur U17, teilweise sogar erst in der U19 zu einem Proficlub wechselten. Von denen, die früher weg gingen, war kein einziger noch Stammspieler einer Bundeliga-U19 und die meisten nach ein, zwei Jahren wieder weg.

Das zeigt wie krank und sinnlos es ist Kinder in jungen Jahren bereits zu einem Wechsel in ein NLZ zu überreden. Es werden so früh Hoffnungen geweckt, dass die Eltern und viele Kinder oft daran kaputt oder dem Fußball verloren gehen, wenn sie dann aussortiert werden. Der zeitliche und teils finanzielle Aufwand, den die Familien leisten ist enorm und nicht zu rechtfertigen, da es vor dem Ende der Pubertät überhaupt keine wissenschaftlichen Möglichkeiten zur Talentprognose in Spielsportarten gibt.

 

RWW: Zurück zum Projekt RW Walldorf, wie weit sind die Planungen der neuen Saison?

Thorsten: Wir haben Leistungstests mit mehr als 60 internen und externen Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 durchgeführt. Mit den zusätzlichen Eindrücken aus den Spielbeobachtungen und aus dem Mannschaftstraining wurden die Kader für D1, D2 und D3 eingeteilt. Für jedes Kind soll so eine geeignete Mannschaft und Spielklasse gefunden werden, die dem derzeitigen Leistungsvermögen entspricht und regelmäßige Einsatzzeiten ermöglicht. Die Teamzusammensetzungen stehen nun zu 90 % fest und werden den Spielern und Eltern noch bis Mitte Mai mitgeteilt. Dann weiß jeder woran er ist und kann für sich entscheiden ob er den angebotenen Weg mitgehen möchte.

Für die U13 suchen wir aktuell noch einen weiteren Torwart, einen Innenverteidiger, einen Zehner und einen Stürmer. Ansonsten sind wir gut aufgestellt und ich freue mich auf den Start der Vorbereitung der neuen Saison im Juni.

Interne Talentsichtung für die U13-Mannschaft Saison 2019/2020

Tag 1 Übersicht Übungen 1-4

Am 01.04.2019 begann für unsere Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 die interne Sichtung für die D-Jugendmannschaften der neuen Saison 2019/2020.

Erstmals sollte nach dem neuen Konzept unseres sportlichen Leiters Steffen Kaschel eine Sichtung aller Jugendspieler, die bei Rot-Weiss in dieser Altersklasse im Einsatz sind, durchgeführt werden.

Thorsten Heck, in der kommenden Saison als Headcoach für alle D-Jugendmannschaften verantwortlich, hatte umfangreiche Sichtungskriterien festgelegt und einen anspruchsvollen Testaufbau konzipiert.

Am ersten Tag (01.04.2019) sollten die technischen Fähigkeiten geprüft werden, bevor am zweiten Tag (07.04.2019) der Focus auf Spielformen gelegt werden sollte.

An der ersten Station musste ein Dribbelparcours durchlaufen werden, um den Prüfern die technischen Fertigkeiten am Ball zu zeigen.

Ismael Karabulut und David Vicente schauen sich die enge Ballführung ganz genau an.

Die zweite Station war als Koordinationsbereich ausgelegt. Hier wurde eine „Laufschule“ durchgeführt und die Frequenzschnelligkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten bei Sprüngen und schnellen Richtungswechseln getestet.

Da die Spielgeschwindigkeit im modernen Fußball immer höher wird, spielen besonders die Sprintfähigkeit und die Sprintausdauer bei aufeinanderfolgenden Wiederholungen eine große Rolle bei der Talentbewertung.  Deshalb wurde an Station 3 ausgiebig „gerannt“, bis die Sonne unterging.

Thorsten Heck, Stami Tsagkidis und Gerhard Grolig philosophieren über die Sprintzeiten

Dank Pep Guardiola wissen alle, wie wichtig ein schnelles und sicheres Pass-Spiel ist. Ob unsere Jungs das Zeug zur „Pass-Maschine“ haben, konnten sie unter den Augen von Klaus Zimmermann und Rene Hermenau an Station 4 zeigen. Hier wurde ausgiebig gepasst.

Tag 1 Übersicht Übungen 5-8

Station 5 war für das Kopfballspiel reserviert. Die richtige Technik wurde mit und ohne Gegenspieler unter die Lupe genommen. Hier kommt es aufs Köpfchen an… Das richtige Kopfballspiel sollte bereits in diesem Alter geschult werden.

Das Spiel 1 gegen 1 steht in Deutschland nach der WM 2018 ganz speziell im Fokus des DFB. Auch bei Rot-Weiss wird großen Wert auf gute Fähigkeiten im Zweikampf gelegt. Deshalb durften alle an Station 6 zeigen welche Finten, Tricks und spielerische Klasse sie bereits haben. Ob ein neuer Leroy Sané bei Rot-Weiss Walldorf heranwächst, wird sich wohl aber erst in den nächsten Jahren zeigen.

Thorsten Heck gibt Tipps für ein besseres 1 gegen 1 Spiel
Zum Abschluss wurde „gechilled“ und das Training analysiert.

Flanken und Standartsituationen haben wieder an Bedeutung gewonnen. Diesem Aspekt wurde an Station 7 Rechnung getragen. Es wurden Flanken mit dem rechten und linken Fuß vor das Tor geschlagen um den Stürmer zu „füttern“.

Zum Abschluss durften dann alle Kicker das tun, was sie am liebsten tun: Auf das Tor schießen. Hier wurde besonderen Wert auf eine gute Schusstechnik und eine hohe Zielgenauigkeit gelegt. Dann war es geschafft und der erste Sichtungstag war nach 8 herausfordernden Stationen beendet.

Der zweite Sichtungstag am 07. April 2019 stand dann ganz im Zeichen der Spielformen.

Fünf verschiedene Spielformen sollten darüber Auskunft geben, wie weit taktische Fähigkeiten und Spielintelligenz bereits entwickelt sind. Natürlich ging es auch um Zweikampfverhalten und technische Fähigkeiten unter Raum- und Gegnerdruck. Getreu nach dem Motto: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Hier zeigte sich, dass man sich um den Fußball-Nachwuchs bei Rot-Weiss keine Sorgen machen muss. Es waren tolle Aktionen, technische Kabinettstückchen und vor allem viel Leidenschaft und Einsatz zu sehen. Sowohl für die Spieler als auch für die zahlreich erschienenen Eltern war das Training ein echtes Erlebnis und machte Lust auf mehr.

Interne Talentsichtung für die U15-Mannschaft Saison 2019/2020

Am 31.03.2019 begann für unsere Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 die interne Sichtung für die C-Jugendmannschaften der neuen Saison 2019/2020.

Erstmals sollte nach dem neuen Konzept unseres sportlichen Leiters Steffen Kaschel eine Sichtung aller Jugendspieler, die bei Rot-Weiss in dieser Altersklasse im Einsatz sind, durchgeführt werden.

Thorsten Heck, in der kommenden Saison als Headcoach für alle D-Jugendmannschaften verantwortlich, hatte umfangreiche Sichtungskriterien festgelegt und einen anspruchsvollen Testaufbau konzipiert.

Unter der Leitung von Frank Laber und Bastian Eisert - beide nach den Sommerferien die Hauptverantwortlichen im C-Jugend Bereich - wurden die verschieden Sichtungseinheiten auf dem neuen Kunstrasenplatz durchgeführt.

Am ersten Tag (31.03.2019) sollten die technischen Fähigkeiten geprüft werden, bevor am zweiten Tag (11.04.2019) der Focus auf Spielformen gelegt werden sollte.

Das Sichtungstraining wurden nach Rücksprache mit dem Fußball- und Wettergott bei besten äußeren Bedingungen durchgeführt und bot so einer großen Anzahl von Fußballinteressierten und Fans die Möglichkeit einmal hinter die Kulissen der Walldorfer „Talentschmiede“ zu schauen.

Tag 1 Übersicht Übungen 1-4

An der ersten Station musste ein Dribbelparcours durchlaufen werden, um den Prüfern die technischen Fertigkeiten am Ball zu zeigen.

„… da lang geht es Richtung Bundesliga“. Micky Rebner weist den Probanden den Weg durch den Dribbelparcours.

Die zweite Station war als Koordinationsbereich ausgelegt. Hier wurde eine „Laufschule“ durchgeführt und die Frequenzschnelligkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten bei Sprüngen und schnellen Richtungswechseln getestet.

Da die Spielgeschwindigkeit im modernen Fußball immer höher wird, spielen besonders die Sprintfähigkeit und die Sprintausdauer bei aufeinanderfolgenden Wiederholungen eine große Rolle bei der Talentbewertung.  Deshalb wurde an Station 3 ausgiebig „gerannt“, bis die Sonne unterging.

So soll das aussehen! Thilo Lode als „Frequenzleiter“, hochfrequent in der Leiter unterwegs…
Stami Tsagkidis ermittelt die Sprintzeiten hochkonzentriert und auf die tausendstel Sekunde genau

Dank Pep Guardiola wissen alle, wie wichtig ein schnelles und sicheres Pass-Spiel ist. Ob unsere Jungs das Zeug zur „Pass-Maschine“ haben, mussten sie bei der Pass Kontrolle zeigen.

Tag 1 Übersicht Übungen 5-8
Die Trainer Akin Sayar und Jonatan Kremer sammeln ihre Gruppe zum Kopfballtest

Station 5 war für das Kopfballspiel reserviert. Die richtige Technik wurde mit und ohne Gegenspieler unter die Lupe genommen.

Das Spiel 1 gegen 1 steht in Deutschland nach der WM 2018 ganz speziell im Fokus des DFB. Auch bei Rot-Weiss wird großen Wert auf gute Fähigkeiten im Zweikampf gelegt. Deshalb durften alle an Station 6 zeigen welche Finten, Tricks und spielerische Klasse sie bereits haben.

Bastian Eisert stimmt die Spieler „mental“ auf das 1 gegen 1 ein
Die Jugendleitung sieht alles! Uwe Wolf und „Hoppel“, Martin Hoffmann, als interessierte Beobachter.

Flanken und Standartsituationen haben wieder an Bedeutung gewonnen. Diesem Aspekt wurde an Station 7 Rechnung getragen. Es wurden Flanken mit dem rechten und linken Fuß vor das Tor geschlagen um den Stürmer zu „füttern“.

Zum Abschluss durften dann alle Kicker das tun, was sie am liebsten tun: Auf das Tor schießen. Hier wurde besonderen Wert auf eine gute Schusstechnik und eine hohe Zielgenauigkeit gelegt.

Dann war es geschafft und der erste Sichtungstag war nach 8 herausfordernden Stationen beendet.

Der zweite Sichtungstag am 11. April stand dann ganz im Zeichen der Spielformen.

Fünf verschiedene Spielformen sollten darüber Auskunft geben, wie weit taktische Fähigkeiten und Spielintelligenz bereits entwickelt sind. Natürlich ging es auch um Zweikampfverhalten und technische Fähigkeiten unter Raum- und Gegnerdruck. Getreu nach dem Motto: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Hakim Wölter stimmt die Spieler auf das Training der Spielformen ein
Frank Laber und Bastian Eisert konnten sich ein gutes Bild über die für die nächste Saison zur Verfügung stehenden U14 und U15 Spieler machen.

Hier zeigte sich, dass man sich um den Fußball-Nachwuchs bei Rot-Weiss keine Sorgen machen muss. Es waren tolle Aktionen, technische Kabinettstückchen und vor allem viel Leidenschaft und Einsatz zu sehen.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Trainern und Helfern bedanken, die durch Ihren Einsatz insgesamt 4 umfangreiche und gut organisierte interne Sichtungstrainings möglich gemacht haben!