Der neue U14-Trainer Pablo González Huerta im Gespräch

Steckbrief:

Name: Pablo González Huerta
Jahrgang: 1991

Hallo Pablo, wie schön, einen spanischen Trainer bei uns zu haben. Kannst du uns etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Pablo González Huerta, Inhaber der UEFA PRO Lizenz (als Fussballlehrer vom DFB anerkannt) und bin mittlerweile schon seit 10 Jahren Trainer. Mit 6 Jahren fing ich schon an, in meinen ersten Verein Fussball zu spielen und seitdem sind schon 22 Jahre vergangen. Fazit ist, dass ich schon als Kind - mit etwa 8 Jahren - anfing, Fußballcomputerspiele zu spielen, in denen man die Rolle eines Managers übernehmen konnte (Ich verbrachte also mehr Zeit mit der Startaufstellung und Taktiken, sowie mit den Einkaufen von Spielern als mit der Spielsimulation an sich).

Mit 18 bekam ich die Chance, eine Bambini-Mannschaft zu übernehmen und merkte, dass ich mich weiterhin und tiefgründiger mit dem Thema auseinandersetzen wollte. Um weiter zu kommen, wollte ich mir mehr Wissen aneignen und fing dann entsprechend mit dem ersten Trainerlehrgang in Spanien an. Wegen meiner sehr guten Noten durfte ich immer sehr früh im nächsten Lehrgang reinkommen und nach 5 Jahren intensives Lernen und erfolgreicher Saisons in immer höheren Klassen, wurde ich damals, mit 23, der jüngste Trainer in Spanien im Besitz einer Fussballlehrerlizenz.

Warum bist du nach Deutschland umgezogen?

Ich habe, seit ich klein bin, eine enge Beziehung mit der deutschen Kultur, da ich schon als zweijähriger die Deutsche Schule in Madrid besucht habe (mein Vater arbeitet schon mittlerweile 30 Jahre für Mercedes Benz). Vor drei Jahren bin ich nach Deutschland umgezogen, mit der Absicht bei Kia Motors Europe in der Kommunikationsabteilung zu arbeiten.

Leider kann ich aufgrund meines Jobs nicht in einem NLZ arbeiten und war bis jetzt auf der Suche nach einem Verein, der zukunftsorientiert und mit einem langfristigen Konzept arbeitet, mir aber andererseits auch ermöglicht, das Trainer-, Familien- und Arbeitsleben ohne zu viel Zeitdruck unter einem Hut zu bekommen.

Wie bist du zu RW Walldorf gekommen?

Unseren sportlichen Leiter, Steffen Kaschel, kenne ich aus den Begegnungen in der U19-Verbandsliga. Wir hatten uns ein paar Mal ausgetauscht und wir haben uns schnell gut verstanden. Als es die Möglichkeit gab, Teil dieses schönen Projektes zu werden, habe ich nicht lange überlegen müssen, da Steffen hier in Walldorf nachhaltig und langfristig arbeiten möchte.

Welche sind deine sportlichen Ziele?

Meine Arbeitsmethode besteht aus einer sehr genauen und zielorientierten Vorbereitung der immer anspruchsvolleren Trainingseinheiten, damit die Spieler ihre Trainingsfortschritte realisieren können.

Ich möchte meinen Spielern sehenswerten Fussball näherbringen und ihnen dabei helfen, die richtigen Entscheidungen während des Spiels treffen zu können, was ja schließlich die größte Kunst des Fußballs ist.

Du trainierst jetzt die U14 mit Hinblick auf die U15, die, wenn alles so bleibt, wie bis jetzt, in die Verbandsliga zurückkommen wird. Wie weit sind die Planungen?

Unsere Idee ist, qualifizierend zu sichten, sowohl interne als externe Spieler. Daher werden wir verschiedene Sichtungstermine ankündigen und entsprechend verschiedene Spiele von anderen Mannschaften in der Nähe uns angucken damit wir einen wettkampffähigen Verbandsligakader zusammenstellen können.

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