Interne Talentsichtung für die U13-Mannschaft Saison 2019/2020

Tag 1 Übersicht Übungen 1-4

Am 01.04.2019 begann für unsere Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 die interne Sichtung für die D-Jugendmannschaften der neuen Saison 2019/2020.

Erstmals sollte nach dem neuen Konzept unseres sportlichen Leiters Steffen Kaschel eine Sichtung aller Jugendspieler, die bei Rot-Weiss in dieser Altersklasse im Einsatz sind, durchgeführt werden.

Thorsten Heck, in der kommenden Saison als Headcoach für alle D-Jugendmannschaften verantwortlich, hatte umfangreiche Sichtungskriterien festgelegt und einen anspruchsvollen Testaufbau konzipiert.

Am ersten Tag (01.04.2019) sollten die technischen Fähigkeiten geprüft werden, bevor am zweiten Tag (07.04.2019) der Focus auf Spielformen gelegt werden sollte.

An der ersten Station musste ein Dribbelparcours durchlaufen werden, um den Prüfern die technischen Fertigkeiten am Ball zu zeigen.

Ismael Karabulut und David Vicente schauen sich die enge Ballführung ganz genau an.

Die zweite Station war als Koordinationsbereich ausgelegt. Hier wurde eine „Laufschule“ durchgeführt und die Frequenzschnelligkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten bei Sprüngen und schnellen Richtungswechseln getestet.

Da die Spielgeschwindigkeit im modernen Fußball immer höher wird, spielen besonders die Sprintfähigkeit und die Sprintausdauer bei aufeinanderfolgenden Wiederholungen eine große Rolle bei der Talentbewertung.  Deshalb wurde an Station 3 ausgiebig „gerannt“, bis die Sonne unterging.

Thorsten Heck, Stami Tsagkidis und Gerhard Grolig philosophieren über die Sprintzeiten

Dank Pep Guardiola wissen alle, wie wichtig ein schnelles und sicheres Pass-Spiel ist. Ob unsere Jungs das Zeug zur „Pass-Maschine“ haben, konnten sie unter den Augen von Klaus Zimmermann und Rene Hermenau an Station 4 zeigen. Hier wurde ausgiebig gepasst.

Tag 1 Übersicht Übungen 5-8

Station 5 war für das Kopfballspiel reserviert. Die richtige Technik wurde mit und ohne Gegenspieler unter die Lupe genommen. Hier kommt es aufs Köpfchen an… Das richtige Kopfballspiel sollte bereits in diesem Alter geschult werden.

Das Spiel 1 gegen 1 steht in Deutschland nach der WM 2018 ganz speziell im Fokus des DFB. Auch bei Rot-Weiss wird großen Wert auf gute Fähigkeiten im Zweikampf gelegt. Deshalb durften alle an Station 6 zeigen welche Finten, Tricks und spielerische Klasse sie bereits haben. Ob ein neuer Leroy Sané bei Rot-Weiss Walldorf heranwächst, wird sich wohl aber erst in den nächsten Jahren zeigen.

Thorsten Heck gibt Tipps für ein besseres 1 gegen 1 Spiel
Zum Abschluss wurde „gechilled“ und das Training analysiert.

Flanken und Standartsituationen haben wieder an Bedeutung gewonnen. Diesem Aspekt wurde an Station 7 Rechnung getragen. Es wurden Flanken mit dem rechten und linken Fuß vor das Tor geschlagen um den Stürmer zu „füttern“.

Zum Abschluss durften dann alle Kicker das tun, was sie am liebsten tun: Auf das Tor schießen. Hier wurde besonderen Wert auf eine gute Schusstechnik und eine hohe Zielgenauigkeit gelegt. Dann war es geschafft und der erste Sichtungstag war nach 8 herausfordernden Stationen beendet.

Der zweite Sichtungstag am 07. April stand dann ganz im Zeichen der Spielformen.

Fünf verschiedene Spielformen sollten darüber Auskunft geben, wie weit taktische Fähigkeiten und Spielintelligenz bereits entwickelt sind. Natürlich ging es auch um Zweikampfverhalten und technische Fähigkeiten unter Raum- und Gegnerdruck. Getreu nach dem Motto: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Hier zeigte sich, dass man sich um den Fußball-Nachwuchs bei Rot-Weiss keine Sorgen machen muss. Es waren tolle Aktionen, technische Kabinettstückchen und vor allem viel Leidenschaft und Einsatz zu sehen. Sowohl für die Spieler als auch für die zahlreich erschienenen Eltern war das Training ein echtes Erlebnis und machte Lust auf mehr.

Nun liegt es an den Trainern, die Ergebnisse auszuwerten und die Kader für die nächste Saison zusammenzustellen.

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